WOW! Ein gelungener Patientenfall

diesmal von Oliver Krieger und Alexander Miranskij, Nürnberg

Die Ausgangssituation mit der korrigierten Gingiva und dem verfärbten Zahn.

Die eingegliederte Situation: Das Veneer integriert sich hervorragend in das orofaziale Umfeld und obwohl es gerade 0,55 mm dünn ist, deckt es die Verfärbung komplett ab.

Vorhersagbarkeit und
Vorabkontrolle des Veneers

 Herausforderung & Lösungsansatz

Das Ziel war es, mithilfe eines Veneers einen verfärbten Zahn minimalinvasiv abzudecken und der Patientin wieder ein Mehr an Lebensqualität zu schenken. Es ist immer wieder eine Herausforderung, einen oberen Einser zu ersetzen. Zusätzlich hatte die Patientin große Vorbehalte gegen das Präparieren, was uns die Arbeit noch zusätzlich erschwerte. So blieb uns nur ein Veneer als minimalinvasive Lösung. Mit dieser kleinen Bildserie beschreiben wir die Herangehensweise und die Lösung des Falls. Ein wichtiger Teil dabei ist die Anfertigung von Probeschalen mit definitiver Schichtstärke. Dadurch haben wir die Möglichkeit, vorab zu kontrollieren, wie es später im Mund aussehen kann.

 

Bestimmung der Zahnfarbe: Farbskala mit Gingivamaske. Der Zahn 21 weist eine hellere Farbe als B1 auf, was die Schwierigkeit der Herstellung erhöht.

 

Zur Maskierung der Verfärbung an Zahn 11 wurde ein Veneer geplant. Hier das Wax-up.

 

Erarbeitung und Darstellung der Oberflächentextur mit Goldpuder. Es sollte ein fast spiegelgleiches Abbild des Zahns 21 entstehen.

 

Das Einsetzen des Veneers erfolgte nach den allgemein gültigen Regeln der adhäsiven Befestigung.

 

 

Das Ergebnis: Die Verfärbung des Zahns 11 konnte mit minimaler Schichtstärke der Keramik abge deckt

Fazit

Eine Visualisierung der Restauration für den Patienten und über die Deckung der verfärbten Stelle mit der Keramik ist für uns besonders im Frontzahnbereich unerlässlich. Die Herausforderung, den stark verfärbten Untergrund zu maskieren, erforderte die Anfertigung von Probeschalen mit definitiver Schichtstärke.

 

 

Oliver Krieger

Alexander Miranskij

Bei uns im Labor verfolgen wir drei Ziele: Ästhetik, Funktion und im Team mit den Zahnärzten die Bedürfnisse des Patienten zu erkennen. Ein schönes Lächeln und ein gesundes Kausystem bilden die Einheit.

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